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Kurzinformationen zur Vasektomie und den beiden Methoden

Männer, die sich mit dem Thema der dauerhaften Verhütung beschäftigen, stoßen auf den Begriff der Vasektomie oder Vasoresektion. Hiermit ist die Sterilisation des Mannes gemeint. Diese Form der Verhütung stellt im Vergleich zu alternativen Methoden eine kostengünstige und sichere Möglichkeit der Empfängnisverhütung dar. Hierbei handelt es sich um einen kleinen, risikoarmen Eingriff am Hoden des Mannes, der mit einer lokalen Anästhesie ambulant durchgeführt werden kann. Das Ziel ist die Durchtrennung der beiden Samenleiter, so dass keine fruchtbaren Spermien mehr ins Ejakulat gelangen können und damit eine Schwangerschaft verhindert wird.

Entscheiden Sie sich für eine Vasektomie, sollten Sie (und Ihre Partnerin) sicher sein, dass Sie Ihre Familienplanung hinsichtlich Kinder abgeschlossen haben. Die Operation führt zur Unfruchtbarkeit des Mannes, wobei die Hormonproduktion in den Hoden, die Erektionsfähigkeit des Penis und der Samenerguss unverändert erhalten bleiben. Der einzige Unterschied ist, dass sich nun keine Spermien mehr im Ejakulat befinden und dadurch keine Befruchtung mehr möglich ist.

Dr. Koppermann, Dr. Beck und Dr. Dern führen die zwei in Deutschland bekanntesten Methoden durch:

Klassische, konventionelle Methode: Hierbei werden mit Hilfe eines Skalpells 1-2 kleine Schnitte am Hodensack getätigt. Die dadurch freigelegten Samenleiter werden durchtrennt und es werden jeweils ca. 2 cm der Samenleiter entnommen, um ein Zusammenwachsen zu verhindern. Die Enden werden anschließend abgebunden und verödet, die Hautöffnungen werden mit Hilfe eines selbstauflösenden Fadens wieder vernäht.

No-scalpel Methode: Bei dieser Methode wird auf die Verwendung eines Skalpells verzichtet. Es wird mit Hilfe einer speziellen, spitzen Klemme eine kleine punktförmige Öffnung der Haut erzielt. Die Haut wird gespreizt und die Samenleiter werden freigelegt und dann durchtrennt. Auch hier werden Samenleiterstücke entnommen, die Samenleiterenden abgebunden und verödet. Abschließend muss die Hautöffnung nicht vernäht werden, da die kleine, gespreizte Öffnung sich wieder zusammenzieht und von alleine wieder zusammenwächst.

Fällt Ihre Entscheidung für eine Sterilisation / Vasektomie, sollten Sie wissen, dass die Krankenkassen die Operationskosten nicht übernehmen.

Diese Informationen geben Ihnen einen kleinen, einleitenden Einblick in das Thema Vasektomie. Falls Sie Interesse an einer ausführlichen Beratung bei einem fachkundigen Urologen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf (» Kontakt aufnehmen).

Nähere Infos zur Vasektomie bei den Vasektomie-Experten

Netzwerk-Logo der Vasektomie-Experten

Das deutschlandweite Netzwerk und Informationsportal der Vasektomie-Experten wurde ins Leben gerufen, um Männern und Paaren mit Interesse an einer Sterilisation beim Mann ausführliche und detaillierte Informationen zu ermöglichen. Hier können kompetente Urologen, welche den Vasektomie-Eingriff routiniert durchführen, in der Nähe gefunden werden.

Die drei Freiburger Urologen Dr. Koppermann, Dr. Beck und Dr. Dern vertreten den regionalen Standort in und rund um Freiburg. Weitere Informationen zum deutschlandweiten Vasektomie-Netzwerk und detaillierte Infos zur Vasektomie bzw. Sterilisation des Mannes erhalten Sie auf der dazugehörigen Internetseite der Vasektomie-Experten: www.vasektomie-experten.de

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